Schnuppertag: Grundschüler lernen Mittelschule kennen
Der Weg vom Kindergarten in die Schule war schon aufregend für die Grundschüler. Wie der Alltag an einer Schule aussieht, auf die auch die „Großen“ gehen, ist für die meist Zehnjährigen aber immer noch geheimnisvoll. Einen Eindruck davon haben sich die Miltenberger Grundschüler am 12. April beim Schnuppertag an der Mittelschule Miltenberg machen können. In Begleitung von Schülern aus der zehnten Klasse haben sie die Schule kennengelernt.
Betreut wurden die rund 60 Viertklässler beim Schnuppertag von den Zehntklässlern der Mittelschule. Nach der Begrüßung durch die Mittelschulrektorin Hildegard Bauer und einem musikalischen Willkommensgruß durch die Schulband wurden die Grundschüler in sechs Gruppen aufgeteilt und von jeweils zwei bis drei Schülern zu den einzelnen Stationen begleitet.
So haben die Grundschüler nicht nur zu sehen bekommen, was in einer Schulküche passiert. Sie durften schon selbst Hand anlegen und Gemüse schneiden und den Tisch decken. In der Schulbibliothek wurde ihnen zwar etwas von den gastgebenden Schülern vorgelesen. Im Vordergrund stand jedoch, dass die künftigen Schüler lernen sollten, dass die Bibliothek ihnen offen steht und sie sich jederzeit ein Buch ausleihen können.
Ob beim vorbereiteten Parcours in der Turnhalle, Training für Gleichgewichtssinn, Kondition und Teambuilding, od
er im Physikraum, wenn es darum geht einen Roboter zu programmieren – die Grundschüler sollten die Bandbreite des
Unterrichts an der Mittelschule kennenlernen, aber auch selbst fragen, was sie interessiert. Dass sich der eine oder andere schon Gedanken gemacht hat, haben die Zehntklässler selbst gemerkt. „Da waren welche dabei, die wissen wollten, ob der Übergang von der Regelklasse in den M-Zug schwer falle oder wie die Lehrer so sind“, berichteten die Begleiter. Oder wie lange die Rektorin schon da sei. „Auf jeden Fall sind einige ziemlich frech. Waren wir aber vielleicht auch“, so die Zehntklässler - überzeugt, dass interessante Schüler ihnen auf die Schule folgen werden.
Mittelschule Miltenberg - (AK)


2. Praxisorientierter Workshop an der Miltenberger Mittelschule
ünste auf die Probe stellen: Beerenlasagne ganz ohne Industriezucker, nur etwas Honig und die Süße der Früchte, das genügte und bestand bei der anschließenden Verköstigung gemeinsam mit Vertretern des Elternbeirates und der Rektorin Hildegard Bauer den Geschmackstest. Zum Schluss gab es noch eine Lebensmitteluntersuchung, die Angaben auf den Verpackungen wurden genau studiert und es wurde ausgerechnet: wie viel Würfelzucker hat eine halben Tüte Fruchtgummis? 15 Stück! Und wie sieht es aus mit einem Glas Orangensaft? 20 g natürlicher Fruchtzucker! Und, dass selbst die Burger-Brötchen Zucker enthalten (2 Stück) hätte keiner der Schüler vermutet. „Ich möchte einzelne Zutaten nicht verteufeln“, so Jessica Büttner „aber ein wenig Achtsamkeit beim Essen
und sich selbst hinterfragen, ob es denn heute nicht schon genug war, das ist mein Anliegen im Bereich Ernährungsberatung“.

en mit praktischen und ökologischen Themen zu begeistern, stieß auf so viel Interesse, dass die Rektorin Frau Bauer und der Elternbeirat sich entschieden haben, monatlich einen Workshop für die Schüler anzubieten.
Der Januar-Workshop stand unter dem Motto: „Ab in die Kosmetikküche!“ Einen ganzen Nachmittag lang wurde geschmolzen, gerührt, gefärbt, um einen naturbelassenen und pflegenden Lippenbalsam herzustellen. Die Workshop-Teilnehmer waren mit Freude, Motivation und viel Spaß dabei.

9:30 Uhr ist, bevor der Brunnen angeht und einige Leute das nicht wissen…“ Es ging nicht nur um komplexe kommunalpolitische Zusammenhänge. Die erklärte er aber auch noch. Kurzweilig, schülernah und mit humorvollen Anekdoten informierte Bürgermeister Demel vor den Klassen 9 und 10 über Kommunalpolitik, Finanzen, Entscheidungen und Bürgernähe und auch darüber, was es bedeutet, dass die Stadt Miltenberg der Sachaufwandsträger der Mittelschule ist.
