Springe zum Inhalt

Aktuelles

Aus Fundstücken werden Möbel

"Mal schauen, was man so alles zuhause findet!" Unter diesem Motto suchten die Schülerinnen und Schüler unserer Schule nach Bastelmaterialien, die eigentlich im Abfall landen. Daraus bauten sie Möbelstücke, die zueinander im Größenverhältnis passen und vielleicht noch die Originalverpackung durchscheinen lassen. Unter dieser Aufgabenstellung sind folgende gebastelte Lösungen der Schüler/innen eingetroffen:

Joudi, 6. Klasse
↑ Zümra, 6. Klasse
↑ Pascal, 6. Klasse
↑ Ela, 6. Klasse
↑ Anamaria, 6. Klasse
↑ Albina, 6. Klasse
↑ Débora, 6. Klasse
↑ Débora, 6. Klasse
↑ Julia, 9. Klasse
↑ Marie, 7. Klasse
↑ Leif, 7. Klasse
↑ Erik, 7. Klasse
↑ Lina, 7. Klasse
↑ Raul, 7. Klasse
↑ Sefa, 7. Klasse

Einblicke zum aktuellen Thema im Kunstunterricht. Eine Krake hat Kontakt zu irgendeinem Gegenstand oder Wesen im Meer. Ob die Situation bedrohlich, entspannend oder sogar freundlich ist, entscheidet die Schülerin bzw. der Schüler in der Gestaltungsphase seines Bildes.

Hier ein paar Einblicke: (Die Bilder sind noch nicht fertig)

Sefa 7. Klasse
Lina 7. Klasse
Leif 7. Klasse
Ceciliar 9. Klasse
Mohamad 9. Klasse

Liebe Schülerinnen und Schüler,

am Dienstag, dem 8.September geht es wieder los! Wir freuen uns schon sehr auf euch!

  • Wie ihr sicherlich mitbekommen habt, besteht an den Schulen Maskenpflicht, bringt also bitte eure Maske mit.
  • Der Unterricht wird in der ersten Schulwoche jeweils um 11.15 Uhr enden.
  • Alle neuen Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 werden um 8.00 Uhr in der Aula willkommen geheißen, bevor sie dann in ihre Klasse gehen.
  • Die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7bM möchten wir um 8.45 Uhr in unserer Aula begrüßen. Eltern und Großeltern sind dazu auch herzlich eingeladen. Der Elternbeirat bietet für sie Kaffee und Kuchen an.

An der Mittelschule Miltenberg fand am Donnerstag, den 23. Juli 2020  im Freien bei sommerlichen Temperaturen die Zeugnisübergabe der 9. und 10. Klassen statt.

Aufgrund der aktuellen COVID-19-Beschränkungen konnten die Abschlussfeierlichkeiten leider nur jahrgangsweise durchgeführt werden.

Ungeachtet der momentanen schwierigen Lage gelang es allen Beteiligten, durch eine engagierte Programmvorbereitung der jeweiligen KlassenleiterIn  und unter Mithilfe der AbschlussschülerInnen beiden Veranstaltungen  einen  feierlichen und würdigen Rahmen zu geben.

Die Ansprachen von Bürgermeister Herrn Bernd Kahlert und  Rektorin Frau Hildegard Bauer, die Gedankenanstöße  der Religionslehrerin Frau Müssig  und des Religionslehrers Herrn George,  als auch die Abschlussreden der jeweiligen KlassenleiterIn  Herrn Akbuluto ( 9a ) , Herrn Kaufmann (10aM ), Frau Kühn (10bM )  und des Schülers Ruben Antunes untermauerten die Wichtigkeit des Geleisteten und den optimistischen Ausblick in die berufliche oder schulische Zukunft der Absolventinnen und Absolventen.

 Im Rahmen der Abschlussfeierlichkeiten wurden die jeweiligen Jahrgangsbesten der Klassen 9a, 10aM und 10bM geehrt. Daraufhin erhielten alle Entlassschülerinnen und Entlassschüler ihr verdientes Abschlusszeugnis und wurden mit einem großen Applaus von allen Anwesenden für ihre Leistungen gefeiert.

Die diesjährigen Jahrgangsbesten der Mittelschule Miltenberg sind:

9a Buris Delija,  Dejana Rakic

10aM Leon Vandeven, Tamara Schmitt

10bM Till Bossert, Nik Hungerland

Das Interesse der Besucher und Besucherinnen, darunter auch viele Kommunalpolitiker aus Kreistag und Gemeinden, war riesig.

Viele Gäste verfolgten gespannt die Preisverleihung der Fritz-Schaefler-Preisverleihung im Kana-Haus in Eschau im Stehen, die Stühle reichten bei weitem nicht aus. Die Schülerin Anastassiya erreichte aus über 900 Kunstwerken in der Altersklasse III einen stolzen 1. Platz.Diese alljährliche Preisverleihung findet in der Heimatgemeinde des Expressionisten Fritz Schaefler in Eschau statt. Ihm war es sehr wichtig, dass junge Menschen sich von Künstlern aus unserer Heimat inspirieren lassen.

Diese alljährliche Preisverleihung findet in der Heimatgemeinde des Expressionisten Fritz Schaefler in Eschau statt. Ihm war es sehr wichtig, dass junge Menschen sich von Künstlern aus unserer Heimat inspirieren lassen.

Wie kam es denn zu dem Fritz-Schaefler-Preis? Anastassiyas Werk musste einige Hürden und Jury-Entscheidungen überstehen. Die Schüler der 9. Klassen fuhren im Frühjahr mit ihren

Klassenlehrerinnen in die Kochsmühle nach Obernburg. In der Ausstellung bestaunten die Schüler zahlreiche künstlerische Werke von heimischen Künstlern. Sie ließen sich inspirieren und zeichneten ihre eigenen Interpretationen. Das diesjährige Thema in der Ausstellung „Heimat ist überall auf der Welt“ stand im Mittelpunkt, ganz im Sinne von Fritz Schaefler

Die kreativen Bilder der Schüler blieben in der Kochsmühle in Obernburg. Eine Jury wählte die dort entstandenen Bilder für die Vernissage im Landratsamt aus, so auch Anastassiyas und Cristianas Bilder. Erneut wurden die Bilder von der Ausstellung im Landratsamt von einer erfahrenen Jury für den Fritz-Schaeffler-Preis beurteilt und ausgewählt. Somit stand die Siegerin Anastassiya in ihrer Altersgruppe fest. Ebenso erreichte das farbenfrohe Werk von Cristiana Vilcea, 9 cM einen der vorderen Plätze aus 900 Teilnehmern.

Am 06.11.2020 besuchten wir, die Schüler/innen der Klassen 9b/cM die Ausstellung       „Heimat ist überall auf der Welt“ im Rahmen des Kulturwochenherbstes in der Städtischen Kochsmühle Obernburg. Diese Besuche sind eine schöne Tradition an unserer Schule. Neben der Führung durch die Ausstellung lassen wir uns immer wieder von dem anschließenden Workshop begeistern, in dem wir unsere eigenen Werke erschaffen - manche von uns sogar so erfolgreich, dass ihre Bilder im Landratsamt zu sehen waren und prämiert wurden.

Die diesjährige Ausstellung war eine Zusammenstellung ganz unterschiedlicher Gemälde, in deren Mittelpunkt Werke berühmter Künstler aus der Sammlung Frank Brabant standen. Aber auch Leihgaben aus den Privatsammlungen von Dr. Ulrich Schüren und Dr. Heinz Linduschka sowie Werke von Gunter Ullrich und zeitgenössische Malerei von Jutta Winterheld und Joachim Weissenberger waren vertreten.        

Alle Gemälde sollten uns als Betrachter anregen, sich mit dem Thema „Heimat“ auseinanderzusetzen. Auch in diesem Jahr geht unser Dank an den Veranstalter und die Stadt Miltenberg, die die Fahrtkosten übernommen hat.

Klassen 9b/cM, Mittelschule Miltenberg

Die Mittelschule in Miltenberg besuchen im Schuljahr 2019/2020  227 Schüler, davon haben 117 Schüler einen Migrationshintergrund. Viele von ihnen wurden schon in Deutschland geboren. Schüler aus ganz Europa besuchen unsere Schule; sie oder ihre Eltern kommen z. B. aus Portugal, Polen, Rumänien, Russ. Förderation, Ukraine, Bosnien, Slowenien, Spanien. Griechenland, Italien und Georgien .Andere Schüler kommen aus Asien, wie z. B. aus der Türkei, Kasachstan, Pakistan, Thailand oder Vietnam. Andere haben arabische Wurzeln wie z. B. Schüler aus Syrien und dem Jemen.

Nicht alle dieser Schüler besuchen eine deutsche Schule zum ersten Mal.  Viele von ihnen wurden bereits in die Grundschule eingeschult und beherrschen die deutsche Sprache gut, manche sogar besser als ihre deutschen Mitschüler, so dass nicht alle eine besondere Förderung in der deutschen Sprache benötigen. Die Sprache und die anderen Kulturen, die diese Schüler prägen, gestalten unseren Schulalltag bunter und vielfältiger.  Sie bereichern unsere Vorstellungen von der Welt.

Die Beherrschung unserer Sprache verlangt von vielen Schülern zusätzliches Lernen, um den Unterricht und den Alltag in Deutschland bewältigen zu können.  Besonders die Schrift stellt an die Schülerinnen und Schüler aus Russland, Thailand, Syrien und dem Jemen besondere Herausforderungen, denn wenn sie bereits in ihren Heimatländern eingeschult waren, erlernten sie die Schriftzeichen ihrer Sprachen, die große Unterschiede zu unserer Schrift aufweisen

So beginnt häufig der Deutschunterricht mit dem Erlernen der Druckschrift oder lateinischen Ausgangsschrift. Älteren Schülern fällt die Eingewöhnung in unseren Schulalltag schwerer als jüngeren.

In diesem Schuljahr unterrichtete ich zwei Schwestern aus Syrien, die als Flüchtlinge bereits in Jordanien die Schule dort sechs Jahre besuchten. Sie wurden bei uns in die 6. Klasse aufgenommen.  Sie und ihre Eltern sprechen nur Arabisch. Sie erlernten die arabische Schrift, die von rechts nach links geschrieben wird und keine Großbuchstaben kennt. Sie mussten sich mühsam an unseren Schulalltag gewöhnen. Die Zensurengebung unterscheidet sich in den arabischen Ländern von der unseren.  Dort ist eine 10 eine sehr gute Note.

Ein weiterer Schüler in dieser Gruppe ist ein Junge aus Thailand, der dort bereits fünf Jahre die Schule besuchte.  Er spricht nur Thai. Seine Schriftzeichen werden von links nach rechts geschrieben, dennoch stellen unsere Schriftzeichen und ihre Aussprache große Lernanforderungen an ihn. Sowohl den Schwestern aus Syrien wie auch ihm fällt die Aussprache unserer Wörter und die Intonation unserer Sätze  sehr schwer.

Dieser kleinen Gruppe versuchte ich nun in diesem Schuljahr, die ersten Deutschkenntnisse zu vermitteln.  Da ich weder Arabisch noch Thai spreche, meine Schüler auch kein Englisch, kann ich unsere Sprache nur durch Gegenstände, Bilder, Gesten und Szenen auf Bildern vermitteln. Die Schüler müssen die Aussprache unserer Wörter, ihre Bedeutung und die Struktur unserer Sätze mühsam lernen. Es muss immer wieder das Wort dem Gegenstand, dem Bild oder die Satzstruktur der vorgemachten Aktion zugeordnet werden.  Sie müssen lernen zu erraten, was ihnen durch Anschauung in unserer Sprache vermittelt wird. Sie müssen es in ihre Sprache übersetzen, was eine große geistige Flexibilität verlangt.

Nicht alle Bilder oder Satzstrukturen sind eindeutig, so gibt ihnen unsere Sprache immer wieder Rätsel auf. Ohne viel Üben und Lernen, auch zu Hause, können sie keine Fortschritte erzielen.

Aber nicht nur das Verstehen der neuen Sprache ist schwierig und die Konzentration, die das erfordert, sehr anstrengend, auch das Finden von Freunden stellt eine schwierige Aufgabe dar.

So stellt der Deutschunterricht nicht nur an die Schüler, aber auch an den Lehrer große Anforderungen, hinsichtlich der Fantasie, neue Wörter und neue Satzmuster einzuführen und diese zu lernen. Die Schüler in den Schulalltag zu integrieren und sie so langsam an unser Leben und den Alltag heranzuführen, gelingt manchmal nur sehr langsam und erfordert sehr viel Geduld und Verständnis. Deutsch zu lernen oder zu lehren bedeutet für Schüler wie Lehrer eine echte Herausforderung. Beide müssen sich immer wieder neu den Schwierigkeiten stellen und sich immer wieder neu motivieren.

Ruth Schoeyen, Mittelschule Miltenberg