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Trainieren mit den Profis - Zweitliga-Basketballer geben Trainingsstunde an der Mittelschule Miltenberg

Es waren zwei ganz besondere junge Herren, die in der Churfrankenhalle auftauchten. Beide stachen mit ihrer Größe von mehr als zwei Metern heraus. Der eine, Ruben Spoden, hat über 300 Einsätze in der ersten und zweiten Basketball-Bundesliga auf dem Buckel. Der andere, Chris Edward, kommt aus Los Angeles. Sie waren gekommen, um an der Mittelschule Miltenberg mit denSchülern zu trainieren. Die Realschule nahm auch teil.

Profis kommen die Schulen besuchen und leiten ein Basketball-Training - so läuft es im sogenannten School Clinic vom Erstligaverein Frankfurt Skyliners. Der Bundesligist und die Mittelschule Miltenberg haben schon öfter miteinander zu tun gehabt. Die Skyliners sponserten zum Beispiel Bälle und Trikots für das Miltenberger Basketballturnier Dribble & Dance. Jedes Jahr nimmt die Schule am School Cup teil, bei dem die Schüler in der Frankfurter Bundesligahalle gegen andere Schulen spielen. Und nun kamen die beiden Zweitliga-Profis zu Besuch.

Die Jungs und Mädchen hatten viel Freude an den Aktionen, es ging um Ballfertigkeiten, Dribbling und Wurfspiele. Am Ende konnten die Schüler auch Chris Edwards im Zweikampf herausfordern, was ein großer Spaß war. Edwards zeigte auch gerne noch ein paar Dunks. Die Schüler holten sich anschließend Autogramme und machten Fotos mit den Gästen. Und vielleicht hat sich der eine oder andere an diesem Tag auch ein wenig in den Basketball verliebt.

Maxim Stöckigt, Mittelschule Miltenberg

Workshopday 2019

Jeder Pädagoge und jede Pädagogin, jede Expertin und  jeder Experte zeigt und lehrt genau das, worin er/sie sich auskennt und was er/sie gerne weitergeben möchte.

Und das Ganze vor Schülerinnen und Schülern, die genau dieses Thema gewählt haben und sehr interessiert sind.

Dabei kann jede Schülerin und jeder Schüler sich einen Vormittag lang genau mit den Themen befassen, die sie/er gewählt hat und mit denen sie bzw. er sich beschäftigen möchte.

Das ist LUXUS!

Jede Lehrkraft bietet je einen Workshop mit selbstgewähltem Thema und Inhalt in den drei Zeitschienen   8:00-9:25 / 9:45-11:10 /11:30-12:55   an.Jede/r der Schülerinnen und Schülern wählt sich in jeder Zeitschiene einen Workshop aus.

Herzlichen Dank an Frau Kester und dem News-Verlag für die gelungene Berichterstattung und ihre Erlaubnis den Artikel online zu stellen.

Schüler betreuen Schüler bei den Hausaufgaben an der Mittelschule Miltenberg  

„Ich denke, man hat die Wahl. Man kann Kindern helfen oder sie alleine lassen“, meint Ruben Antunes, der selbst nochein Kind bzw. Jugendlicher ist. Er ist 16 Jahre alt, ein höflicher Kerl und trägt gerne Verantwortung. Zusammen mit zehn weiteren Schülern hat er sichfreiwillig zum Tutoren-Programm der Mittelschule Miltenberg gemeldet. Nach dem Unterricht betreuen sie Fünf- und Sechstklässler bei den Hausaufgaben, beraten und erklären und sind damit selbst schon wie kleine Lehrer und Erzieher.

Ruben ist der fleißigste der Tutoren.Viermal in der Woche hat er Schicht und wird von allen sehr gelobt. „Ich könnte zu dieser Zeit auch daheim auf dem Sofa liegen, oder am Computer hocken“, erklärt Ruben, der portugiesische Wurzeln hat und in den letzten Jahren in Luxemburg und Belgien zur Schule ging, bis er im Sommer nach Miltenberg kam:„Ich bringe Kindern gerne etwas bei.“

Frau Judit Hoffmann, die – ebenso wie Herr Günter Menninger - die Aufsicht für die Zeit zwischen Vormittags- und Nachmittagsunterricht übernimmt, meint, dass auch viele der anderen Tutoren tolle Arbeit leisten und man ihnen vertrauen könne, weil sie gerneVerantwortung übernehmen: „Von diesem Programm profitieren also nicht nur die kleinen Schüler, sondern auch die Tutoren.“
Der Miltenberger BürgermeisterHelmut Demel zeigte sich erfreut über so viel Engagement. „Es ist schön, wenn die Schüler nicht nur an sich denken, sondern auch an andere“, sagt er und lud sie zum Abendessen ins Domus ein. Die Schüler ließen es sich bei Pasta, Steak und Eisbechern gut gehen.

Maxim Stöckigt - Mittelschule Miltenberg

Mittelschule Miltenberg diskutiert nachhaltigeres Leben

Montag, 22.10.2018, 9.00 Uhr. DieSchüler der Mittelschule Miltenberg und einige Gastklassen aus Amorbach undBürgstadt finden "ihre" Turnhalle, die Churfrankenhalle inungewohntem Bild vor: Bestuhlung, Leinwand auf der Bühne und ein Beamer signalisieren, dass heute eine Multivisionsveranstaltung mit dem Thema"REdUSE - Über den Umgang mit den Ressourcen der Erde" stattfindet.

Max (27) aus Düsseldorf, der Moderator der Veranstaltung, informiert zunächst über die Projektpartner: Verbraucherzentrale NRW, Oxfam Deutschland, eine internationale Entwicklungsorganisation und Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.

Im folgenden Film werden verschiedene Themenbereiche angesprochen:

Wir leben in einer Konsum- und Wegwerfgesellschaft. Das Konsumverhalten der westlichen Industrieländer ist so, als ob es unseren Planeten in dreifacher Ausführung gäbe. Der nachwachsende Rohstoff Holz wird in rasanter Weise verbraucht: Pro Minute werden ca. 35 Fußballfelder abgeholzt, jeder fünfte weltweit gefällte Baum landet in der Papierindustrie. Beim Anbau des nachwachsenden Rohstoffs Baumwolle treten große Gefahren für Umwelt und Gesundheit auf. Pestizide werden eingesetzt, ein extrem hoher Wasserverbrauch auf den Feldern ist nötig. Neben den ökologischen Folgen wie Austrocknen von Flüssen und Seen in den Anbaugebieten, spielen auch soziale Themen wie Kinderarbeit und unfairen, gesundheitsschädlichen Arbeitsbedingungen eine Rolle. Nichtnachwachsende Rohstoffe werden durch den Menschen abgebaut, in jüngster Zeit immer schneller in immer größeren Mengen mit immer größeren Maschinen aus immer größeren Tiefen. Kann dies wirklich endlos so weitergehen? Erdöl, Erdgas und seltene Erden wie Tantal, Kobalt, Kupfer oder Gold, müssen für unseren Bedarf aus anderen Ländern für die Produktion von Computern und Handys importiert werden. Die Arbeitsbedingungen, unter denen sie gewonnen werden, sind oft unmenschlich, es entstehen meist schwere ökologische Schäden. Ein großes Problem stellt auch der Gebrauch von Plastikprodukten dar. Bis sich Plastik, dessen Grundstoff Erdöl ist, zersetzt, kann es Hunderte von Jahren dauern und deshalb sollte es auf keinen Fall in der Natur landen.

In der sich anschließenden Diskussion geht es vor allem um die Frage: "Was bedeutet das für uns?"

reDUCE:  Reduzierung des Verbrauchs von Rohstoffen durch Verringerung des Konsums    

  • Brauchen wir alle zwei Jahre ein neues Handy?
  • Wo können wir Plastikprodukte oder Alufolie einsparen? 
  • Müssen wir Klamotten in dreifacher Ausführung kaufen, nur weil es billig ist?

reUSE:     Produkte werden wieder verwendet.

  • Könnte man auch einmal einen Gebrauchsgegenstand reparieren?
  • Wären auch Second-Hand-Waren oder Flohmarktgegenständen passend?
  • Ließe sich Mode auch über die Upcycling- Methode herstellen?

reCYCLE: Produkte werden wieder in den Stoffkreislauf zurückgeführt.

  • Wo überall können wirRecycling-Papier verwenden?
  • Wie können wir Batterien, Handys, Tablets etc. wieder verwerten und verwenden?

Am Ende der Veranstaltung ist uns allen bewusst, dass jeder Einzelne Verantwortung trägt und seinen Beitrag leisten kann. Viele kleine Schritte ergeben einen großen Schritt in die richtige Richtung!  

Bei allen Sponsoren dieser Veranstaltung – einschließlich der Eltern – möchten wir uns an dieser Stelle herzlich für ihre Unterstützung bedanken.

Lea Müller, Ines Hartmann (10bM), Elfriede Zerr, Mittelschule Miltenberg 

Schüler und Betriebe im Dialog

Mittelschule MiltenbergAktionstag „Allianz Betriebe & Schule“ findet zum fünften Mal an der Miltenberger Mittelschule statt.

Der Andrang war groß, als mehrere Bleche mit Gebäckstückchen in die Klassenzimmer geschoben wurden. Zahlreiche Schüler derMittelschule Miltenberg versuchten, ein Exemplar der begehrten Süßigkeit zuergattern, welche die Firma Mayers Bäck mit in die Schule gebracht hatte. Jedoch ging es an jenem Vormittag des 17. Oktober 2018 um viel mehr, als das leibliche Wohl der Jugendlichen.

Zum fünften Mal wurde an diesem Tag der Aktionstag „Allianz Betriebe und Schule“ veranstaltet. Das Projekt bringt Schüler der Klassen acht bis zehn in Kontakt mit unterschiedlichen Betrieben aus der Region. Wie auch in den vergangenen Jahren war das Ziel des diesjährigen Aktionstages, den Jugendlichen einen Einblick  in die beruflichen Möglichkeiten zu gewähren, welche die regionale Wirtschaft für sie bereit hält. Demgegenüber können auch die Betriebe von der Veranstaltung profitieren: Schließlich liegt eine möglichst authentische Vermittlung ihrerBerufssparte in ihrem Interesse, wenn es um die Besetzung von Ausbildungsplätzen geht. So entsendeten an jenem Vormittag achtzehn Betriebe der Region Miltenberg ausgewählte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf wichtigeMission.

In einer ersten Runde stellten sich die Firmen anhand kurzer Präsentationen den Schülern vor. Die teilnehmenden Jugendlichen derMiltenberger und Bürgstädter Mittelschulen wanderten dabei in Gruppen durch dieKlassenzimmer, die von den Betrieben als Vorstellungsräume genutzt wurden. Nachdem die erste Vorstellungsrunde vorüber war, konnten die Schüler sich entsprechend ihrer Neigungen für tiefergehende Gespräche mit den Unternehmen eintragen. Gestärkt von der Frühstückspause, begaben sich Schüler und Betriebe in der zweiten Runde in detaillierten Dialog. Mit viel Ruhe und Kenntnis reagierten die Betriebsvertreter auf die Interessen der Jugendlichen. Diese umfassten teils sehr spezifische Fragen, wie der Alltag einer Polizeistreife (Polizei Aschaffenburg) oder prominente Käufer von Instrumentenkoffern (ProCase). Aber auch allgemeine Belange wie Arbeitszeiten, Verdienst- und Weiterbildungsmöglichkeiten der jeweiligen Arbeitgeber wurden erfragt.

Ein erster Stimmfang nach dem Aktionstag bestätigte, dass das Ziel der nachhaltigen Kontaktaufnahme gelungen ist: „Wir waren fasziniert davon, dass die Schüler spezifisch an einem oder mehreren Berufen interessiert sind“ berichtete die Firma Universalprojekt aus Hardheim. Vertreter weiterer Teilnehmer (u.a. Miltenberger Industriewerke, OWA, Volks- und Raiffeisenbank, RUF und die Einstellungsberatung der Aschaffenburger Polizei) ließen ähnlich Positives verlautbaren. Die Schüler wiederum berichteten, dass sie wertvolle Informationen für die bevorstehende Berufswahl mit nach Hause nehmen konnten. Einige traten den Heimweg gar mit einem Praktikumsplatz in der Tasche an. Am Ende können wohl alle Beteiligten zufrieden auf den Aktionstag „Allianz Betriebe & Schule“ zurückblicken, der im nächsten Jahr hoffentlich Fortsetzung findet.    

Teilnehmende Betriebe am

„Tag der Betriebe 2018“ der Mittelschule Miltenberg

BayWa AG Miltenberg / Elsenfeld

Drei Maler Betzwieser

Edel / Stahl kreative Metallgestaltung GmbH

Fritz Weber GmbH & Co Miltenberger Industriewerke KG

Hollerbach Gruppe

Klemens Ott GmbH

Konditorei Pfeffer

Kremer Gartengestaltung GmbH

Mayers Bäck

Odenwald Faserplattenwerk GmbH

Polizei Aschaffenburg

ProCase GmbH

Raiffeisen-Volksbank Miltenberg

Rauch Möbelwerke GmbH

Reinhold Keller GmbH

Ruf Gebäudetechnik GmbH

Steinwinter fashion GmbH

Ziemann Holvrieka GmbH

Den Betrieben ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse und Ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung!

Mittelschule Miltenberg

Am 25.07.2018 beteiligte sich die Mittelschule Miltenberg mit einer Fußballmannschaft am 1. Obernburger Fair-Play-Cup.
Die acht teilnehmenden Mannschaften spielten zunächst in zwei Vierergruppen die  Halbfinalisten aus. 


Die Gegner unserer Mannschaft in der Gruppe A waren die Mittelschulen aus Obernburg, Amorbach und Elsenfeld. 

Nach einem 0:0 Unentschieden gegen die MS Esenfeld und zwei Siegen gegen Obernburg und Amorbach stand unsere Mannschaft als Gruppenerster fest.  Im Halbfinale wurde die Januz-Korczak-Schule Elsenfeld besiegt. Im Finale trafen wir auf die Mannschaft von Großwallstadt, welche mit 2:0 geschlagen wurde.  Glückwunsch an unsere Mannschaft, die trotz großer Hitze souverän und ohne ein Gegentor den Pokal holte.

Das Aufgebot der Mittelschule Miltenberg:  Kayaroglu, Hilmi; Capanoglu, Ömer Can; Gjoni, Leon; Krboj, Mohamed; Benea, Alexandru; Hungerland, Nik; Mazzei, Michael; Pavel, David; Grabietz, Lennart; Wolfert, Nils 

Betreuer: Hubert Götz

 

Wir feiern gemeinsam, wir tanzen gemeinsam, wir leben gemeinsam. So könnte das Motto des jährlichen Tanzfestes lauten, das von der Mittelschule Miltenberg in der Churfrankenhalle ausgerichtet wird. Dabei steht die gemeinsame Freude an der Bewegung und der Musik im Mittelpunkt. Dieses Jahr war dieser wichtige Termin der Miltenberger Schullandschaft am 05. Juli angesetzt.

Bei der Veranstaltung wurde einmal mehr klar, dass Musik und Bewegung unter Schülern keine Altersgrenzen kennt. Die Beiträge kamen von Schülerinnen und Schülern der ersten bis zur zehnten Klasse. Auch gab es viele verschiedene Songs zu hören, zu denen man sich bewegen und einfach glücklich sein kann. Diese reichten von Mark Forsters „Chöre“ bis hin zu Beyoncés „Lemonade“. Die Tanzbeiträge der Mittelschule Miltenberg, Grundschule Miltenberg, Grundschule Mönchberg und der Valentin-Pfeifer Mittelschule Eschau wurden von der Schulband der Mittelschule Miltenberg mit Liedbeiträgen ergänzt. Auch diese Lieder spiegelten die Diversität der Musik und die Geschmäcker der Schüler wieder.

Nach der circa eineinhalbstündigen Veranstaltung konnte man spüren, dass alle Beteiligten sichtbar beschwingt und mit lächelnden Gesichtern die Churfranken-   halle verließen. Wir hoffen, dass wir auch nächstes Jahr wieder viele Schülerinnen und Schüler für die bewegte Musikveranstaltung begeistern können.

Die Foto -AG startete im Schulhof mit 13 begeisterungsfähigen Teilnehmern am Main entlang bis zur Minigolfanlage und zurück zur Schule. Chef und Trainer der Truppe ist Herr Roland Schönmüller, ein versierter Fotograf, der mit seinen Fotos schon lange in Zeitungen und im Fernsehen vertreten ist. Die ersten Versuche der Newcomer werden die Teilnehmer der Foto-AG am nächsten Donnerstagnachmittag ab 14 Uhr gemeinsam auswerten - schon nach dem ersten Treffen stellte der Fachmann Herr Schönmüller erfreut fest: „Schon jetzt darf ich sagen, dass tolle Resultate erzielt wurden!“

Das macht doch neugierig auf weitere Fotosessions.

Mittelschule Miltenberg

Musik an der Mittelschule Miltenberg - Was Klassik und Pop verbindet

Warum gehört das Saxophon, obwohl es z  u 99 Prozent aus Metall ist, zu den Holzblasinstrumenten? Warum reicht es bei vielen Blasinstrumenten nicht einfach, fest zu pusten, damit man einen Ton erzeugen kann? Welches Instrument passt zu mir und wie kann ich es erlernen? Gemeinsam mit drei seiner Musikerkollegen hat Waldemar Stockert, Leiter der Miltenberger Musikschule, am 12. Juni den Schülerinnen und Schülern von der fünften bis zur neunten Klasse in vier Einheiten die verschiedenen Blasinstrumente gezeigt, vorgespielt und erklärt ­– etwa, dass das Saxophon ein Holzblättchen im Mundstück hat, was seine Zugehörigkeit begründet.

Die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen von sechs bis sechs Personen sollten nicht nur etwas über die Instrumente lernen: Vom Waldhorn über  Klarinette, von der Trompete über die Querflöte – die Schüler hatten in vier verschiedenen Räumen die Möglichkeit, selbst ein paar Töne auf den Instrumenten zu spielen. Wie schwer es ist, einen vernünftigen Klang aus Instrumenten herauszubringen, merkten die Schüler schnell. Meist von spaßigem Gelächter ihrer Mitschüler begleitet, wiesen die Musiklehrer die Schüler in der Haltung des Instrumentes ein und wie man das Mundstück an die Lippen halten oder entsprechend umfassen muss, damit die Basis für Melodien geschaffen werden kann: ein Ton.

Neu war für viele Schüler, wie die vermeintlich rein klassischen Instrumente, auch in modernen Musikrichtungen oder verschiedenen Kulturen in der Volksmusik eingesetzt werden.

Für all jene, deren Interesse geweckt wurde und die gerne ein Instrument erlernen bzw. in der Gruppe spielen möchten, plant die Mittelschule in Kooperation mit der Musikschule und dem Musikverein Miltenberg, eine Bläserklasse zu gründen. Sollte diese zu Stande kommen, werden sich die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler an einem bestimmten Wochentag  während der Schulwochen zu einer Orchesterprobe in der sechsten und siebten Schulstunde treffen und kostenlos von einem Dirigenten angeleitet werden.

Auch die Möglichkeit, im Einzelunterricht seine Fähigkeiten auf- oder auszubauen, soll angeboten werden. Wie die Kosten für den Einzelunterricht sich zusammensetzen und wie das Ausleihen eines Instrumentes aussehen kann, wird bei einem Infoabend am 17. Juli 2018 im Musiksaal der Mittelschule um 18 Uhr besprochen werden.

Hierzu ergeht an alle interessierten Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern herzliche Einladung.

Mittelschule Miltenberg

Die Selbsthilfegruppe der Anonymen Alkoholiker informiert an der Mittelschule Miltenberg

Am Montag, 14. Mai, erhielten die Neuntklässler der  Mittelschule Miltenberg interessanten Besuch. Aus der Selbsthilfegruppe der Anonymen Alkoholiker informierten zwei trockene Alkoholiker und die Ehefrau eines ehemaligen Alkoholikers über die Probleme, die durch Alkoholkonsum entstehen können.      Dazu setzten sie sich mit knapp 30 Schülerinnen und Schülern in einen Sitzkreis. Während des gesamten Vortrags herrschte Mucksmäuschenstille auf Seiten der Schüler und Schülerinnen. Den Anfang machte die Angehörige Margot von der Selbsthilfegruppe „Freunde und Angehörige von Alkoholikern, AL-Anon“. Sie schilderte detailliert, dass sie einen Mann in jungen Jahren kennen gelernt hatte, in den sie sich sofort verliebte, obwohl dieser bereits gerne Alkohol trank. „Liebe macht blind“ - bis sie merkte, dass er doch alkoholabhängig war. Sie hielt die täglichen Situationen mit tiefem Schamgefühl aus. Zu Anfang wusste sie nicht, dass es für solche Anliegen eine eigene Selbsthilfegruppe für Angehörige gab. Heute ist ihr Ehemann seit Jahren trocken und sie geht weiterhin zu den Treffen der AL-Anon. Damals und auch heute ist diese Selbsthilfegruppe ihr eine starke Stütze. Als nächstes erzählte Peter, dass er schon in jungen Jahren viel Alkohol konsumiert hat. Später ließ er seine Kinder allein zu Hause und ging in eine Kneipe um sich zu betrinken. Bereits sein Vater konsumierte viel Alkohol und er konnte sich damals nicht vorstellen, eines Tages auch Alkoholiker zu sein. Außerhalb der Arbeit trank er bis in die frühen Morgenstunden. Auf der Arbeit merkte niemand, dass er Alkoholiker war. Der Tiefpunkt in seinem Leben hat ihn wachgerüttelt, mit der Trinkerei aufzuhören. Bis heute ist er seit über 20 Jahren trockener Alkoholiker.
Als letztes meldete sich Paul zu Wort. Er berichtete von seinem jahrelangen Alkoholkonsum. Paul sagt selbst, er gehöre zu den sogenannten Spiegeltrinkern. Das bedeutet, dass sich über lange Zeit der Alkoholspiegel langsam erhöht, bis er gebraucht wird, um überhaupt im Alltag zu funktionieren. Auch er ist seit über 20 Jahren trockener Alkoholiker. Außerdem erwähnte er, dass Alkoholabhängigkeit eine Krankheit ist, die nie geheilt, sondern nur gestoppt wird, was diese so tückisch macht. Wichtig sei der erste entscheidende Schritt gegen den Alkohol, sich einzugestehen, dass man alkoholabhängig ist. Außerdem wurde auch hervorgehoben, dass das Thema Alkoholsucht in unserer Gesellschaft ein großes Tabu ist. Dies sei sicherlich der falsche Weg, denn „Ehrlichkeit rettet Alkoholiker“.

Mittelschule Miltenberg